Bildungsoffensive für mehr Umweltbewusstsein

Von Amphibienschutz bis Zukunftssicherung durch Klimaschutz

Über 2.000 Seminare rund um Natur, Landschaft und Ökologie der Umweltakademien in Deutschland

Ökologische Grundbildung hilft Standort Deutschland sichern

Mit einer breiten Bildungsoffensive in Sachen Klimaschutz, Naturbewahrung und Umweltvorsorge wollen die staatlich getragenen Umweltakademien der Bundesländer dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern. Hierzu finden nach Mitteilung von Claus-Peter Hutter, Vorsitzender des bundesweiten Arbeitskreises der Umweltakademien (BANU, Bundesweiter Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz) in den verschiedenen Regionen der Bundesrepublik insgesamt mehr als 2.000 Seminare, Kongresse, Symposien und Workshops sowie Exkursionen statt. Nur eine umweltgebildete Gesellschaft sei in der Lage sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Mehr denn je sei ökologisches Denken Grundvoraussetzung für erfolgreiches ökonomisches Handeln, betonte Hutter, der hauptberuflich die Umweltakademie Baden-Württemberg leitet. Danach würden an jedem Arbeitstag 5 Veranstaltungen stattfinden, die dazu beitragen insbesondere Multiplikatoren aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen das notwendige Rüstzeug für Nachhaltigkeit und Umweltvorsorge an die Hand zu geben. Damit verknüpft man nach Mitteilung des BANU Ehrenamtsförderung mit Naturschutzpraxis sowie Wissenschaftstransfer mit gesellschaftlichem Umweltdialog. Die Themen spannen sich von „A“ wie Amphibienschutz, naturverträglicher Tourismus, nachhaltiges Landschaftsmanagement, Klimavorsorge und regenerative Energien bis „Z“ wie Zertifizierung von Landschaftsführern und Artenschutzexperten.

Die Veranstaltungen der Umweltakademien sind bis auf wenige Ausnahmen öffentlich. Informationen sind über die Programme der einzelnen Akademien, über das Internet www.banu-akademien.de ersichtlich.
Signet BANU
BANU Schriftzug
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